Geschichte

Am 3. November 1924 hatte in Bergholz-Rehbrücke eine Versammlung zur Gründung eines Schützenvereins stattgefunden. Als Vorstandsmitglieder wurden gewählt der Landwirt Franz Thiele, Vorsitzender, der Landwirt Otto Hewerer, Kassenführer, der Hauptlehrer Otto Arns, Schriftführer, und der Oberlandjäger Franz Maaß, Schießwart. Weitere Mitglieder des Vorstandes waren Otto Schulze, Paul Gereke, Carl Schmädicke und Gustav Schulze. Zweck des Vereins war die „Hebung der Schießfertigkeit, Erweckung eines gesunden Sportgeistes auch im Schießen, Erziehung zur Vorsicht beim Umgang mit Waffen, Zusammenschluss von Angehörigen aller Kreise zur kameradschaftlichen Ausübung des Schießsports“.

Nach dem Krieg und in der DDR-Zeit war eine Vereinsarbeit als Schützenverein nicht möglich. So fanden sich nach der Wende einige Mitbürger in der Gaststätte „Zur Schranke“ in Bergholz-Rehbrücke zusammen, die am 14. Dezember 1994 die Schützengilde Bergholz-Rehbrücke e.V. neu gründeten, darunter die heutigen Mitglieder Gerhard Ling, Georg Stanischewsky, Hans Joachim Christ, Hans-Peter Maaß, Hans-Joachim Scholz und Klaus Thorwirth. Heute besteht die Schützengilde aus 26 Mitgliedern aus allen gesellschaftlichen Schichten. Seit 1999 wird jährlich am Jahresende ein Königsschießen veranstaltet und seit 2003 werden auch die Ehefrauen der Vereinsmitglieder zum „Schießen für Damen“ eingeladen. Das findet gute Resonanz. Zur Tradition geworden ist das im Frühjahr stattfindende Jahrestreffen gemeinsam mit dem Traditionsverein. An diesem Termin wird der neue Schützenkönig proklamiert. Die Aktivitäten des Schützenvereins werden in einer Chronik dokumentiert, für die Raimar Köster federführend ist.